Hautkrebs

Das sollte jedem Schweizer unter die Haut gehen:

Die Schweiz nimmt bei der Verbreitung des schwarzen Hautkrebses europaweit den ersten und weltweit hinter Australien und Neuseeland den dritten Platz ein!
Hautkrebs kann in bestimmten Fällen neu auftreten. Daher betreuen wir sowohl unsere Patienten als auch Hautkrebs-Patienten, die bei uns nach einem Arztwechsel vorstellig werden, regelmäßig und langfristig.

Risikogruppe: Frau mit vielen Sommersprossen

Hautkrebs: Individuelle Risiken und Risikogruppen

Jeder kann an Hautkrebs erkranken, aber nicht bei jedem ist das Risiko einer Erkrankung gleich gross. Das Risiko für Hautkrebsentwicklung kann sowohl durch genetische Faktoren als auch durch unser Verhalten oder andere Krankheiten beeinflusst werden. Die folgenden Faktoren können beispielsweise eine Rolle spielen:

  • Viele Muttermale, helle Haut, Sommersprossen

  • Sonnenbrände in Kindheit und Jugend

  • Hautkrebs in der engsten Familie (Eltern oder Kinder)

  • Berufe/Tätigkeiten im Freien (Bauarbeiter, Sport)

  • Gewisse Medikamente (die Immunantwort unterdrücken, oder HCT)

Das Risiko senken durch Hautkrebsfrüherkennung

1. Warum ist das Hautkrebs-Screening sinnvoll?

Hautkrebs ist die häufigste Krebsform weltweit. Das regelmässige Hautkrebs-Screening ist eine wichtige Präventionsmassnahme, um Risiken frühzeitig zu erkennen und erforderliche Behandlungen einzuleiten.

2. Früh erkannt ist Hautkrebs zu nahezu 100 Prozent heilbar:

Hautkrebs entwickelt sich an der Haut und ist sichtbar. Eine Veränderung an der Haut kann ein Alarmsignal sein. Daher wird oft die Hautkrebs-Vorstufe diagnostiziert und behandelt, was die Heilungschance erhöht.

3. Früh erkannter Hautkrebs lässt sich schonender und erfolgreicher behandeln:

Abhängig vom Entwicklungsstadium gibt es für Hautkrebs verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Bei frühzeitiger Diagnose kann eine operative Behandlung vermieden und durch den Einsatz einer Creme ersetzt werden.

Das Hautkrebs-Screening bei den Spezialisten der DKZ

Die Dermatologie Klinik Zürich ist das Kompetenzzentrum für allgemeine Dermatologie mit Fokus auf Hautkrebs. In der DKZ wird Hautkrebs diagnostiziert, konservativ oder operativ behandelt und regelmässig nachkontrolliert – alles aus einer Hand. Die optimale Rundum-Betreuung beim Thema Hautkrebs.

Der Empfang

Der Empfang

Eines der sieben Untersuchungszimmer

Eines der sieben Untersuchungszimmer

Unser hoch spezialisiertes Ärzte-Team

Unser hoch spezialisiertes Ärzte-Team

Ärztliche Leitung:  Dr. med. Piotr J. Michel-Dziunycz

Dr. med. Piotr J. Michel-Dziunycz ist FMH Dermatologie und Venerologie und Spezialist für Früherkennung und Hautkrebserkrankungen. Zusammen mit seinem Team aus Fachspezialisten bietet er in der Dermatologie Klinik Zürich, einer der modernsten Kliniken für Dermatologie, Dermatochirurgie und ästhetische Medizin, ein Komplettangebot in Sachen Haut. Ein besonderer Fokus liegt, neben einer sicheren Behandlung, auf ästhetisch schönen Operationsresultaten – ein Anliegen, was die Klinik einzigartig macht. Mit jahrelanger Erfahrung, einer grossen Anzahl an Eingriffen und viel Fingerspitzengefühl wird das Anliegen in die Realität umgesetzt.

Ablauf des Hautkrebs-Screenings

Das Hautkrebs-Screening gehört zur Vorsorgeuntersuchung und bedarf seitens der Patienten keinerlei Vorbereitung. Im Rahmen der Konsultation wird eine Untersuchung der Hautoberfläche durchgeführt.

1. Wie lange dauert die Untersuchung?

Die Untersuchung dauert 20 bis 30 Minuten und erfolgt in entspannter Atmosphäre. Die Zeit ist ausreichend sowohl für ein Gespräch zur Einschätzung der Risikogruppe als auch für die detaillierte Untersuchung.

2. Was wird beim Screening gemacht?

Nach einem Gespräch über relevante Fakten für die Haut (Sonnenbrände, Hautkrebs in der Familie etc.), werden alle Hautveränderungen mittels eines Dermatoskops in Vergrösserung kontrolliert. Auffällige Hautveränderung werden fotodokumentiert oder gleich biopsiert und im Labor genauer untersucht.

3. Welche Arten von Hautkrebs gibt es?

Der Hautkrebs wird oft in zwei Gruppen unterteilt: in weissen Hautkrebs (Basalzellkarzinom und spinozelluläres Karzinom) und in schwarzen Hautkrebs (Melanom). Es gibt noch weitere Formen, wie z.B. Lymphom, Sarkom, Merkellzell-Karzinom, welche jedoch relativ selten sind.

Aktinische Keratose (Vorstufe)

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Die Vorstufe

Aktinische Keratosen sind die Schädigungen der obersten Hautschicht, welche durch langjährige Strahlung von Sonnenlicht verursacht werden. Sie sind meistens an sonnenexponierten Hautarealen zu finden, wie z.B. im Bereich von Gesicht, Ohren, Handrücken, Dekolleté etc. Man erkennt sie als kleine, schuppende und ein wenig gerötete und raue Flecken. Die aktinischen Keratosen zählen zur Hautkrebsvorstufe, da sich diese bei Nicht-Behandlung zum weissen Hautkrebs entwickeln können.

Basaliom (basozelluläres Karzinom)

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Weisser Hautkrebs

Das Basalzellkarzinom ist die häufigste Krebsform. Es entsteht als Konsequenz der Hautschädigung durch die Sonnenstrahlung. Das Basalzellkarzinom kann sehr unterschiedlich Formen annehmen und sich wie eine Vernarbung, eine Geschwulst oder Wucherung entwickeln. Manchmal ist es auch nur ein dunkler Fleck oder ein Knoten. Auch gibt es verschiedene Typen von Basalzellkarzinom, die für die Behandlungsauswahl eine wichtige Rolle spielen. Beim Verdacht auf ein Basalzellkarzinom wird bei der Erstuntersuchung eine Probe entnommen, um die Diagnose zu bestätigen und in die verschiedenen Typen zuordnen.

Spinaliom (spinozelluläres Karzinom)

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Spinaliom

Das spinozelluläre Karzinom ist der zweithäufigste Hautkrebs. Im Gegensatz zum Basalzellkarzinom kann diese Hautkrebsart, wenn länger nicht behandelt, Metastasen bilden. Das Spinaliom entwickelt sich an der sonnengeschädigten Haut und zeigt sich meist in Form einer Verhornung mit Entzündung. Ein Spinaliom entwickelt sich oft aus der Vorstufe der aktinischen Keratose. Beim Verdacht auf ein Spinaliom wird eine Hautprobe entnommen. Sollte sich der Verdacht bei der Diagnose bestätigen, muss das Spinaliom vollständig entfernt werden. Dies wird meistens chirurgisch durchgeführt.

Melanom (schwarzer Hautkrebs)

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Schwarzer Hautkrebs

Das Melanom ist der gefährlichste Hautkrebs. Diese Hautkrebsart entwickelt sich aus pigmentbildenden Zellen der Hautoberfläche, welche spontan entarten. Das Melanom wird oft nach der ABCD-Regel erkannt. Dabei handelt es sich um die Beurteilung von Pigmentmalen nach Asymmetrie, Begrenzung, Color (Farbe) und Dynamik. Muttermale, die sich bezüglich ihrer Form, Farbe oder Grösse verändern, sollten umgehend von einem Hautarzt untersucht werden. Das Melanom ist in >80 % der Betroffenen durch eine Operation heilbar. Wichtig dabei ist der Zeitpunkt der Diagnosestellung. Frühentdeckte Melanome haben ein relativ niedriges Risiko für Metastasen.

Die Früherkennung des Hautkrebses oder dessen Vorstufen ist entscheidend für eine erfolgreiche Therapie.
— Dr. med. Piotr J. Michel-Dziunycz

Behandlungsmöglichkeiten

Je nach Hautkrebs-Typ stehen verschiedene Therapieoptionen zur Verfügung. Die Hautkrebsvorstufen (aktinische Keratosen) lassen sich mittels Vereisung, Curettage, Creme oder photodynamischen Therapien behandeln. Das Basalzellkarzinom, spinozelluläres Karzinom und Melanom müssen meist herausoperiert werden. Die Eingriffe erfolgen in Lokalanästhesie. Wichtig ist dabei immer die komplette Entfernung von Tumorzellen und die minimale Verletzung der gesunden Haut. Eine besonders Hautschonende operative Methode bei der Entfernung von Basalzellkarzinomen und spinozellulären Karzinom ist die Mohs-Chirurgie.

Was passiert nach der Diagnose?

Bei Verdacht auf Hautkrebs wird eine Probe der veränderten Stelle entnommen. Die Probebiopsie kann meistens gleich bei dem Screening durchgeführt werden. Die Hautprobe wird anschliessend im Labor untersucht und nach einer allfälligen Bestätigung der Diagnose, die Typisierung des Hautkrebses vorgenommen. Auf Basis des Resultats werden die diversen Therapieoptionen mit dem Patienten erörtert und die persönlich abgestimmte Behandlung ausgewählt. Nach der erfolgreichen Behandlung sollte die Haut weiterhin regelmässig kontrolliert werden, da grundsätzlich gilt: Das Risiko für einen neuen Hautkrebs ist erhöht, wenn schon einmal eine Hautkrebserkrankung vorlag.

Informationen zur Mohs-Chirurgie

Entfernung von malignen Hauttumoren

Für die Entfernung von Basalzellkarzinomen und spinozellulären Karzinomen an besonders heiklen Stellen (wie z.b. im Gesichtsbereich) wurde die Mohs-Chirurgie entwickelt, die wir bei der DKZ anwenden. Bei diesem Verfahren wird der Hautkrebs sehr knapp herausoperiert und die Ränder rundherum sofort mikroskopisch untersucht. Wenn irgendwo am Rand noch Tumorzellen sichtbar sind, wird in dem Bereich noch einmal ein schmaler Streifen der Haut entfernt. Dieses Verfahren wird so oft wiederholt, bis mikroskopisch keine Krebszellen mehr vorhanden sind. Mit diesem Verfahren wird die gesunde Haut grösstmöglich geschont und lediglich der Tumor entfernt. Der Vorteil der Methode: Das Resultat ist schöner und vor allem sicherer.

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